Qualitätskultur vor Prozesse

Qualitätskultur vor Prozesse (c) tonik consulting, 2018 Qualitätskultur vor Prozesse (c) tonik consulting, 2018

Qualitätskultur vor Prozesse

Das, was an falschem Verständnis für eine Qualitätskultur in einem Unternehmen an Schäden entsteht, kann eine Prozessoptimierung nicht mehr auffangen.

Wenn Qualität enstehen soll, dann müssen die Anforderungen der Kunden in der kompletten Organisation verstanden sein. Ob der Kunde die Anforderungen nun extra mitgeteilt hat oder diese stillschweigend voraussetzt, spielt überhaupt keine Rolle. Jeder am Prozess beteiligte Mitarbeiter muss erkennen und verstehen, was zu tun ist, wenn die Qualität der Dienstleistung oder des Produktes in seinem Arbeitsbereich (idealerweise auch darüber hinaus) nicht mehr erfüllt oder gefährdet ist. Und dann muss proaktiv gehandelt werden. Eine schnelle und direkte Meldekette hat einzusetzen noch bevor der Kunde "Wind" davon bekommt. Hat der Kunde im Gegenteil bereits schon davon erfahren das da Probleme bei Ihnen sind, ist es für Sie schwer, das Qualitätsverständnis wieder gerade zu rücken.

Ob man nun ein großer Autobauer ist, der mangels Qualität nun laufend im Abgasskandal hängt oder ein kleines oder mittelständisches Unternehmen im Produkte- oder Dienstleistungsbereich ist. Es geht schlußendlich um den Erhalt jeden einzelnen Arbeitsplatzes. Auf den Punkt gebracht:

Keine begeisterten Kunden = kein Umsatz = kein Arbeitsplatz!

Egal ob Tiger oder Kamel: Wenn es um den eigenen Arbeitsplatz geht versteht das letztlich jeder!

Schaffen Sie deshalb eine Qualitätskultur in Ihren Unternehmen und vergessen Sie erstmal die Prozesse! Solange die am Prozess beteiligten Kollegen nicht Qualitätsbewußtsein von Ihnen trainiert bekommen und Qualität gelebt wird, solange können Sie sich mit Prozessen abstrampeln, wie Sie wollen. Diese Bemühungen werden folgenlos bleiben und sind daher Muda (Verschwendung).

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"Nur durch Einsicht oder Erfahrung können Veränderungen herbeigeführt werden."

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